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Drei Fragen an ...

... Frau Ministerin Ahnen

Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen zu dem großen Schulfest bei der HwK Koblenz am 7. April.

BildtextMinisterin Doris Ahnen zu den Fragen der Handwerkskammer Koblenz. Foto: HwK Koblenz

1. Sie sind ein gerngesehener Gast bei den Schulfesten der Handwerkskammer Koblenz, das in diesem Jahr ganz im Zeichen der HelleWecKs steht. Was ist das Besondere für Sie an dieser Aktion, die es so erstmals in Deutschland gibt?

Das Grundschulfest ist jedes Jahr auf´s Neue ein tolles Großereignis für viele, viele Grundschulen der Region, die dabei aus erster Hand das Handwerk kennenlernen. Mit den HelleWecKs, diesen umtriebigen Gesellen, kann dies nun auch in den Schulalltag hineingetragen werden. Die HelleWecKs nutzen die kindliche Neugier und Fantasie und machen das Handwerk in verschiedensten Facetten anschaulich. Das Konzept stachelt die Leselust an, trägt zur Verbesserung der Medienkompetenz bei und liefert Anreize zu eigenen Aktivitäten: So können sich da Kinder auch praktisch betätigen.

2. HelleWecKs ist ein Gesamtkonzept, das sich aus mehreren Bausteinen zusammen setzt. Im Mittelpunkt stehen ein Buch und mehrere Unterrichtsmaterialien - haben Sie gerne als Kind gelesen und wenn ja, was?

Ich habe schon immer gerne und viel gelesen. Als Kind waren meine Favoriten „Pippi Langstrumpf“ von Astrid Lindgren, die Fünf-Freunde-Bücher von Enid Blyton und – auch wenn manche das nicht für mädchenhaft hielten – Karl May.

3. Die Berufserkundung für Schülerinnen und Schüler ist wichtig. Was empfiehlt eine Bildungsministerin den Kindern, damit mit dem Berufseinstieg alles klappt? Welchen Berufswunsch hatten Sie als 10-Jährige?

Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, ob ich mit zehn Jahren noch Ärztin oder schon Lehrerin werden wollte – diese beiden Berufswünsche verbinde ich jedenfalls mit meiner Kindheit. Aber ernsthaft: Natürlich weiß man mit 10 Jahren noch nicht definitiv, welchen Beruf man später mal ergreifen wird. Wichtig ist allerdings, dass Kinder – auch schon in diesem Alter – neben Erfahrungen aus dem familiären Umfeld, neben eigenen Wunschvorstellungen und neben dem Wissen über verschiedene Berufe zum Beispiel aus dem Sachkundeunterricht – direkte und konkrete Eindrücke vom Alltag in unterschiedlichen Berufsfeldern bekommen. Je weiter der Blick reicht, welche Anforderungen und welche Qualifikationen mit welchen Berufen verbunden sind, umso einfacher und besser gelingt später die eigentliche berufliche Orientierung. Mein Tipp an die Kinder kann also nur lauten: Schaut euch gut um – auch beim Grundschulfest der Handwerkskammer!

Weitere Infos zu den HelleWecKs bei der Pädagogischen Anlaufstelle der HwK Koblenz, Tel.: 0261/ 398-343, Fax: -989, E-Mail: hellewecks@hwk-koblenz.de

Stand: 27.03.2008